Opposition startet Informationsoffensive

Gemeinsame Pressemitteilung der Juso-HSG, GHG, Lili.SDS und S-MFG.

Duisburg/Essen, den 06.01.2011

Bündnis „Duisburg-Essener Frühling“ will Wahlthematik auf den Campus bringen

Es ist nun bereits mehr als einen Monat her, dass die Wahlen zum Studierendenparlament an der Universität Duisburg-Essen durch die Entfernung einer Urne ausgesetzt wurden. Obwohl der Vorfall, nicht zuletzt durch einen Artikel auf S.P.O.N., deutschlandweit für Aufmerksamkeit und Empörung sorgte, ist vielen Studierenden an der Universität Duisburg-Essen die Problematik kaum bekannt. Aus diesem Grund haben sich verschiedene Einzelpersonen aus den drei Oppositionslisten im Parlament, Juso-HSG, GHG und LiLi.SDS, sowie Mitglieder der erstmalig angetretenen S-MFG entschlossen, in die offensive zu gehen. Von Montag, dem 09.01.2012 bis Mittwoch, dem 11.01.2012 sollen durch verschiedene Aktionen die Studierenden auf die Lage aufmerksam gemacht werden.

Die Öffentlichkeit als Kontrollinstanz wiederherstellen

Das Bündnis begegnet damit der Schweigepolitik des AStA, welcher seit Wochen die neuen Ereignisse nicht mehr kommentiert. Des Weiteren verweigern der Referent für Finanzen, Borislav Schön, und der AStA-Vorsitzende, Jens Eißmann, auch weiterhin jede Stellungnahme zu den entstandenen Kosten für die juristischen Auseinandersetzungen. Nach Kalkulationen der Opposition haben diese zumindest die Kosten für die Durchführung der Wahl erreicht.

Keine Listenpolitik, sondern Informationen für die Studierenden

Die Mitglieder des Bündnisses „Duisburg-Essener Frühling“ schließen dabei bewusst jede Listenpolitik aus. „Ziel ist es allein, die Studierenden über die Vorgänge zu informieren, ihnen die mediale Berichterstattung vorzulegen und ihnen dann selbst die Möglichkeit zu geben, sich eine Meinung zu bilden.“, so Daniel Lucas, zuständig für die Pressearbeit des Bündnisses. Auch will das Bündnis jede Eskalation vermeiden. „Aktionen, wie sie die ominöse Bewegung „AStA-Schottern“ verfolgt, stehen wir ablehnend gegenüber“, so Christian Schluck, ehemaliges Mitglied des Präsidiums des Studierendenparlaments.

 

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