Pressemitteilungen
Wohnen ohne (eigenes) Auto (19.03.1997)
Bürgerantrag des VCD Duisburg
Sehr geehrte Damen und Herren,
ein Leben ohne eigenes Auto - wer kann das schon freiwillig auf sich nehmen?
Sehr viel mehr als allgemein vermutet, meint der Kreisverband Duisburg des Verkehrsclub Deutschland (VCD). Unterstützt wird diese Meinung durch Fakten und Erkenntnisse wie:
- einem Anteil autofreier Haushalte in Duisburg von ca. 40% (großstadtüblicher Durchschnitt)
- dem großen Interesse an diesbezüglichen Projekten in anderen Gemeinden
- der steigenden Anzahl derartiger Projekte (z. B. Hamburg, Aachen, Münster, Köln)
Vielfältig sind hingegen die Vorteile des autofreien Wohnens:
- Straßen gewinnen ihre Funktion als Lebens- und Kommunikationsraum zurück
- Kinder können ungefährdet auf den Straßen spielen
- Keine Belastungen durch Abgase und Lärm des Straßenverkehrs
- geringere Erschließungskosten: Wohnungsmieten können bis zu DM 2,- pro Quadratmeter niedriger ausfallen
- eine hohe städtebauliche Qualität: positiver Werbeeffekt für Duisburg
- allgemein weniger Autoverkehr, damit Duisburg mal wieder durchatmen kann
- Bindung von Bevölkerungskreisen, die ansonsten in die umliegenden Gemeinden wegziehen (und damit noch mehr Autoverkehr produzieren) würden: der allgemeinen Abwanderungstendenz entgegenwirken - was auch den Stadtfinanzen zugute käme
Der VCD Duisburg hat daher die anstehende Sanierung des ehemaligen Kasernengeländes in Wanheim zum Anlaß genommen, einen Bürgerantrag für ein Projekt "Wohnen ohne (eigenes) Auto" zu stellen. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem beigefügten Bürgerantrag.
Verantwortlich für diese Seiten: Frank Beise
(s. Kontaktseite)
letztes Aktualisierungsdatum: 19. März 1998
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